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83 % der Eier, die in Deutschland konsumiert werden, stammen aus Legebatterien. In dieser Form der Massen-haltung sind bis zu fünf Hennen in winzigen Käfigen einge-sperrt, jede Henne hat ungefähr die Größe eines Din-A-4-Blattes als "Lebensraum". Für die äußerst bewegungs-freudigen Tiere eine unvorstellbare Belastung. Viele sterben schon vor dem Abtransport zum Schlachthof durch Stress oder Krankheiten, die durch die qualvolle Haltungsform hervorgerufen werden. In Freiheit legen Hühner nur so viele Eier, wie sie auch ausbrüten können. Durch künstliches Licht und vielfache zuchtbedingte Manipulationen legen die Hennen in der industriellen Tierhaltung ca. alle 30 Stunden ein Ei, eine Belastung, die die Körper der Hennen bis zur völligen Erschöpfung ausmergelt. Da die Hennen versuchen, ihre Eier auszubrüten, sind die Käfigböden schräg. Die Eier rollen sofort auf ein Fließband. Damit die Henne nicht versucht, das Ei zurückzuholen, wurde in vielen Legebatterien ein Elektrodraht installiert. Durch die von der Bundesregierung initiierte „Legehennenverordnung“ können bis 2007 pro Jahr weiterhin fast 50 Mio. Hennen unter diesen grausamen Bedingungen legal gequält werden. Und auch danach wird sich für die Hennen nicht viel verbessern. Aufgrund des hohen Eierkonsums in unserer Gesellschaft werden Tiere dann unter ähnlich unwürdigen Bedingungen (z.B. Bodenhaltung) in Massen gehalten werden.
| "Wegwerfprodukt Legehenne": Bilder aus einer Legebatterie / zum vergrößern anklicken |
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::: 02.04. Pressemitteilung
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