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» Fische

Seit jeher wird aus Kreisen, die mit der Ausbeutung von Fischen zu tun haben, versucht, Fischen ein Schmerzempfinden abzusprechen. Dies wäre nicht nur evolutiv gesehen Unsinn, auch normale Beobachtungen des Verhaltens von Fischen zeigen eindeutig, dass sie auf schädigende Reize stark reagieren und sie unangenehme Einflüsse vermeiden. Da sich jedoch vor allem Angler gegen diese einfach zu beobachtende Tatsache mit Händen und Füßen gewehrt haben, wurden zum Teil quälerische wissenschaftliche physiologische und verhaltensspezifische Untersuchungen angestellt. Diese Versuche sind ethisch nicht zu vertreten gewesen, belegen jedoch eindeutig, dass Fische alle Kriterien für Schmerzempfindungen erfüllen.

In Deutschland werden jedes Jahr ca. 1,2 Millionen Tonnen „Fisch“ gegessen11. Allein die Tatsache, dass nur noch das Gewicht angegeben wird und nicht mehr die Anzahl der einzelnen Tiere, zeigt, dass Fische als Individuen keine Bedeutung haben. Es zählt nur noch die verwertbare Biomasse. Das zeigt sich auch darin, dass in diese 1,2 Millionen Tonnen 9% so genannte Krebs- und Weichtiere eingerechnet werden. Zynischerweise werden diese Tiere als „Meeresfrüchte“ bezeichnet. Dieser Begriff suggeriert, dass sie über keinerlei Lebensinteressen verfügen würden. Fakt ist, dass Fische und andere Wassertiere ebenso leben wollen wie jedes andere Tier und dies frei von Angst und Schmerz.

80 % der Fische, die in Deutschland gegessen werden, stammen aus dem Meer, das in vielen Gebieten bereits fast leergefischt ist.Nachdem die Fische in Netzen gefangen wurden und sich zum Teil bereits in den Netzmaschen verletzt haben, werden sie mit den Netzen an Bord der Schiffe gezogen und landen im Laderaum der Schiffe. Dort ersticken sie oder werden durch die Massen der weiteren gefangenen Fische erdrückt.

20 % der Fische, die in Deutschland gegessen werden, sind Süßwasserfische. Abgesehen von der Quälerei des Angelns, das die Fische allein durch den Haken, der sich in das Maul des Fisches bohrt, schwer verletzt, gibt es immer mehr kommerzielle Fischzuchten, in denen die Fische in sehr hohen „Besatzdichten“ gehalten werden. Durch diese Besatzdichten sind die Tiere einem Dauerstress und durchgehendem Leiden ausgesetzt.

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Die Einzigartigkeit und Würde jedes einzelnen Tieres wirklich zu respektieren heißt, nicht länger seine grenzenlose Ausbeutung zu unterstützen.
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