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» Fleisch und Leder, Leder und Fleisch
Die Tiere werden im wahrsten Sinne des Wortes für den Betrieb gewinnbringend ausgeschlachtet: Das Muskelfleisch als „Fleisch“, die Haut als Leder, die Knochen und gewisse Innereien als Tierfutter. Jeder so erwirtschaftete Euro hält die Tierausbeutungsbetriebe und automatisierten Tötungsmaschinerien am Laufen.
»Leder wird knapp. Wegen MKS und BSE fürchtet die Lederbranche um ihren Rohstoff«, berichtet die Textilwirtschaft (TW). Die Lederpreise insgesamt steigen um 15 bis 20 Prozent, für Kalbsleder sogar um 40 Prozent. »Und das in einer Zeit, in der die Mode von Kopf bis Fuß in Tierhäuten schwelgt«, seufzt die TW. 9 Ernährungsdienst 25 vom 31.03.2001
Dabei kann ein Schlachthof für die Haut eines Jungbullen durchaus mehr als 100 Euro „erzielen“. Die Anlieferer der Tiere bzw. die Betreiber der Massenunternehmen erhalten sowieso einen vom Gewicht abhängigen Grundpreis pro Tier dieser beinhaltet also die „Verwertung“ des Fleisches, der Haut, der Knochen, der Innereien etc. Fleisch und Leder sind somit beides „Hauptprodukte“, für die die Tiere getötet werden.
»[Ich möchte] erzählen von dem grässlich-schmatzenden Geräusch, wenn eine Winde die Haut vom Körper reißt« C.M. Haupt, Auszug aus einem Bericht eines Schlachthofpraktikums
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