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» KEINE GEWALT BEIM ESSEN WARUM VEGAN LEBEN?
Bausteine für einen Mustervortrag
Als VeganerIn fällt man auf. Spätestens bei einem gemeinsamen Essen oder der Weigerung, mit der Schulklasse einen Zoo zu besuchen, konfrontieren wir unsere Mitmenschen mit unserer Lebensweise. Jeder kennt die immergleichen Debatten, die sich an ein veganes „coming-out“ anschließen und jeder hat wohl seine Argumente parat. Trotzdem ist der Essenstisch oder die Ausflugsplanung nicht der geeignetste Ort für die Darlegung der Beweggründe für den Veganismus. Es kommt immer wieder vor, dass MitschülerInnen, KommilitonInnen oder andere Mitmenschen neugierig geworden sind und eine tiefergehende Begründung der veganen Lebensweise wünschen. Und so kann es passieren, dass man plötzlich einen Vortrag halten soll/darf. Ich selbst kam vor kurzem in diese Situation. Es war eine sehr lohnende Sache, die ich hier weiterempfehlen möchte. Die HörerInnen brachten zwar auch diese oder jene hohle Bemerkung an, doch die stringente und theoretische Begründung des Veganismus führte bei vielen zum Nachdenken. Im Folgenden findet ihr mein Vortragsmanuskript. Es soll euch zu eigenen Vorträgen ermutigen und als „Steinbruch“ dafür dienen.
Vier Empfehlungen möchte ich noch für einen Vortrag geben.
1. Es ist eine schöne Umrahmung, wenn Ihr einen selbstgemachten Aufstrich und Brot mitbringt und am Ende ein Blatt mit drei-vier Rezepten austeilt.
2. Versucht den Vortrag authentisch und auch etwas persönlich aufzuziehen. Das Erzählen des eigenen Nachdenkprozesses wirkt oft überzeugend.
3. Achtet auf eine angemessene Länge und gute Gliederung des Vortrags.
4. Versucht sachlich und gelassen zu bleiben.
Lesen Sie weiter: 1. Schritte des Erkennens
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