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» Beispiel Tiertransport

Die vorletzte Etappe des Leidensweges der „Nutztiere“ besteht darin, dass sie in Transporter gepfercht und zu einem Schlachthof gebracht werden. Da auch dies mit einer Kostenrechnung verbunden ist, werden die Schlachthöfe gewählt, die das meiste Geld einbringen. Da durch Zentralisierungen immer mehr Großschlachthöfe entstehen, werden die Tiere oft kreuz und quer durch Deutschland und die EU gekarrt.

Je mehr Tiere pro LKW transportiert werden, desto höher der Gewinn pro Transport. Deshalb versuchen die Unternehmen, so viele Tiere wie möglich in die Transporter zu pferchen. Die Tiere, die oft ihr ganzes Leben lang kein Sonnenlicht zu sehen bekommen haben, sich kaum bewegen konnten, in engen Buchten oder Drahtkäfigen gehalten wurden und dadurch schwere psychische und oft auch physische Schäden davongetragen haben, werden nun auf einmal in LKWs getrieben oder in Akkordarbeit in Transportkäfige gestopft, sind Witterungen, Autobahnfahrten und Straßenlärm ausgesetzt. Bei Hühner- und Putentransporten sieht man regelmäßig in den Transportkisten ein- bzw. abgeklemmte Beine und Flügel. Mehrere Millionen Tiere sterben jedes Jahr auf deutschen Straßen während des Transports aufgrund der Enge, des Stresses und der Verletzungen, die durch den Transport verursacht werden.

Exkurs: Marktwirtschaftliche Maßnahme der besonderen Art

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Die Einzigartigkeit und Würde jedes einzelnen Tieres wirklich zu respektieren heißt, nicht länger seine grenzenlose Ausbeutung zu unterstützen.
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