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Mit Elektroschock und Dreizack

Was Sie über Zirkus, Zoo und Tierschau wissen sollten.

Glitzer und Elend

Zirkus, das ist Glitzer, Musik und Nervenkitzel. Aber nur für uns Menschen. Für die Tiere bedeutet der Zirkus ein Leben in einem winzigen Käfig. Gedemütigt jeden Tag irgendwelche entwürdigenden Mätzchen in der Manege vorzuführen. Die Tiere werden mit Zuckerbrot und Peitsche zu einem artwidrigen Verhalten gezwungen. Und lassen dabei die Kassen der TierquälerInnen klingeln.

Beginn der Blutspur

Die Tierquälerei beginnt in der Heimat der Wildtiere. Hier nimmt die blutige Spur ihren Anfang, wenn TierfängerInnen jagd auf Lebewesen aller Arten machen. Denn noch heute werden Tiere zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken gefangen, um dann ein Leben lang eingeknastet zu werden. Über Zoos oder dunkle Händlerkanäle landen die Tiere nicht selten im Zirkus. Vorher sterben unzählige von ihnen beim Fang und auf dem Transport nach Europa. Tiger ersticken in ihren Transportkisten, Affen beißen sich in Panik ihre Gliedmaßen ab. Autor Emilio Sanna beschrieb die Zeit im "Umerziehungslager", wo den Tieren die Angst vor dem Menschen genommen wird, folgendermaßen: "Man hat den Eindruck ein Konzentrationslager zu betreten: die gleiche Tüchtigkeit, die gleiche Ordnung, die gleiche Sauberkeit. Sogar Blumengärten und gepflegte Beete, sogar der Stacheldraht. Im Hintergrund die Verbrennungsöfen." Denn die Todesopfer sind in dem schmutzigen Geschäft mit einkalkuliert. Allein im Handel mit bedrohten Arten werden jedes Jahr rund 10 Milliarden Mark verdient.

Folter und Angst

Mit Dreizack, Peitsche, Elektroschock, Futterentzug und anderen Foltermethoden werden den Tieren von den DompteurInnen die Tricks eingeprügelt. Eine Raubtiernummer ohne Stromschlaggerät oder Dreizack gibt es nicht. Sie werden in der Manege geschickt getarnt, damit die Zuschauerinnen von der Brutalität nichts merken. Bei der Dressur spielt Angst eine wesentliche Rolle. Erst wenn die Tiere völlig erniedrigt sind und auf Kommando die artwidrigsten Verführungen ableisten, sind ihre PeinigerInnen zufrieden. Der Bär auf den Schlittschuhen, der Elefant der Kopfstand macht oder der Löwe, der mit Artgenossen eine Pyramide baut, sind nur einige der entwürdigenden Mätzchen.Während in der sogenannten freien Natur immer mehr Arten vom Menschen ausgerottet werden, müssen ihre Artgenossinnen in der Manege in Haft leben. Überlebt die Ware Tiere die Tortur nicht, liefern die Zoos den Nachschub. Zoo und Zirkus arbeiten Hand in Hand, wenn es um die Ausbeutung der Tiere geht.

Mord in Ketten

Nicht weniger schlimm als die Auftritte in der Manege ist der Rest der Tageszeit für die Tiere. Sie sind zur Untätigkeit verdammt in ihren Käfigen. Elefanten sind einen Großteil des Tages angekettet. Sichtbares Zeichen der Tierquälerei ist das hin- und herschauklen der Dickhäuter. Die Tiger laufen apathisch in ihren Drahtknästen auf und ab. Flußpferde liegen auf dem Trockenen und Giraffen müssen in Käfigen leben, in denen sie sich oftmals nicht einmal aufrichten können. Und selbst um diese sichtbar psychisch krankgemachten Tiere begaffen zu können, zahlen Menschen noch zusätzlich Eintrittsgeld. Denn nahezu jeder Zirkus führt Tiere mit, die in ihrem Leben nicht ein einziges Mal aus ihrem rollenden Gefängnis herauskommen: die sogenannten Schautiere. Ein bis zwei Löwen müssen sich im Zirkuswagen mit gerademal fünf Quadratmetern begnügen.

Zwei Meter lange Schlangen dürfen in ein Meter große Kisten gepfercht werden. Hochentwickelte Tiere halten den Knastalltag nicht lange aus. Um ihre Agressionen beherrschen zu können, werden sie oft mit Drogen ruhig gestellt. Pferd als Futter Und auch den heimischen Tieren, wie Pferden oder Ziegen geht es nicht besser. Sie werden in enge Boxen gepfercht, sind oftmals außerhalb der Manegenauftritte den gesamten Tag angebunden. In der Manege werden sie mit festen Zügeln geritten. Ihre Muskeln werden überansprucht, das Halfter reißt ihren Mund blutig. Wenn sie kein Geld mehr einbringen oder sich bei Auftritten schwer verletzten, werden sie getötet und an die Raubtiere verfüttert.

Hilfe zur Ausrottung

Um ihre Tierquälerei zu rechtfertigen, stellen sich auch die Zirkusbesitzer gerne als Artenschützer dar. "Zirkuse haben niemals eine nützliche Rolle bei den Schutzbemühungen gespielt", entlarvt der zoologe Raymond Ings diese Lüge. "Historisch gesehen ist genau das Gegenteil der Fall." Auch im Auftrag der Zirkusse wurde die Natur geplündert. "Daß bedrohte Tierarten immer noch in Käfigwagen der fahrenden Tierschauen leben, ist nicht nur skrupellos", sagt Prinz Aga Khan. "Sondern konserviert auch eine niederträchtige und nur auf Nützlichkeit ausgerichtete Einstellung zur Schöpfung. Und schon Albert Schweizer wußte: "Die Zeit wird kommen, in der Unterhaltung, die auf der Mißhandlung und der Tötung von Tieren basiert, nicht mehr toleriert wird."

Tierfreie Manege

Es geht nicht darum dieses Verbrechen durch größere Gehege zu legalisieren. Tiernummern im Zirkus gehören bedingungslos verboten. In den skandinavischen Ländern dürfen Zirkusse mit Tieren schon nicht mehr auftreten. Und wer behauptet, daß diese Gesetze das Ende aller Zirkusse bedeuten, der lügt. Der bekannte Chinesische Nationalcirkus begeistert seine ZuschauerInnen, ohne das ein einziges Tier gequält wird. Ebenso ist es beim englischen Zirkus Swamp.

Und es werden immer mehr, die gegen Tiere in der Manege frontmachen und erkannt haben, das Tiernummern in alter Tradition blutige undlebensverachtende Spiele sind. Früher waren es die Tage der offenen Tür in den Irrenhäusern, die dem Menschen den nötigen Nervenkitzel brachten. Die Herrschenden erfreuten sich aber auch schon im Römischen Reich an den in Gruben eingekerkerten Tieren.

Der Zoo:

Tödliche Langeweile

Stahlgitter, Beton und Kacheln bilden die trostlose Umgebung der Tiere im Zoo-Knast. Zur Bewegungslosigkeit verdammt vegetieren die Tiere den ganzen Tag hinter ihren Gittern oder Gräben. Sie können nicht mehr auf Beutejagd gehen, eine Beschäftigung, die in der Natur einen großen Zeitraum ihres Lebens einnimmt. Sie haben keineMöglichkeit Kontakt zu anderen Tierarten aufzunehmen oder den Gerüchen ihrer natürlichen Feinde, die im Nachbarkäfig eingesperrt sind, zu entkommen. Die Zootiere sind ihrer elementarsten Bedürfnisse beraubt. Die Folgen dieser brutalen Tierquälerei sind verhaltensgestörte und in den Wahnsinn getriebene Geschöpfe: Frustration, Apathie, Streß und Lethargie machen sich unter den Tieren breit. In ihren engen Gefängnissen entwickeln die Tiere stereotype Verhaltensmuster. Sie schaukeln rhythmisch hin und her oder laufen tagein, tagaus die gleiche Strecke in ihrem Käfig ab. Oder sie weben mit dem Kopf. Diese Verhaltensmuster sind besonders bei Raubtieren, Primaten und Elefanten zu beobachten. Der Wahnsinn der Tiere wird auch anders sichtbar: Gorillas, die ihre Exkremente auffressen, ein Löwe, der die Besucher anpinkelt oder der Orang Utan, der die gaffenden Menschen vor seinem Käfig anspuckt. Und gerade bei diesen gestörtesten Tieren bleiben die Menschenmassen stehen. So wie die Menschen früher zu Tausenden die Irrenanstalten und die dort eingesperrten Insassinnen besichtigten. Den Schakal, der seinen Schwanz oder den Makaken, der Hoden und Penis aufgefressen hat, bemerken die Zoo-Besucherinnen nicht. Auch die weit verbreiteten Formen des Kannibalismus bleiben den Besuchern verborgen. In der Europäischen Union gibt es mindestens 1000 Zoos und Tierparks mit 1 Million Tiere. In Deutschland sind es allein 300. Bevor die Tiere eingeknastet werden können, müssen sie an ihren Hauptfeind, den Menschen gewöhnt werden. Mit körperlicher und psychischer Gewalt wird in einer Art "Umerziehungslager" der Wille der Tiere gebrochen, bevor sie an die Zoos geliefert werden.

Ausrede Artenschutz

Mit dem Artenschutz, einer modernen Arche Noah, rechtfertigen die Zoodirektoren das Einknasten der Tiere. Eine Täuschung der Öffentlichkeit: Schon den Fang mit Fallen oder Verfolgungsjagten überlebt die Hätte der Tiere nicht. Weitere Gefangene kommen auf dem Transport zu Tode. So machen sich die Zoos mit ihrem großen Tierverbrauch an der Ausplünderung der Natur schuldig. Durch den Tierfang für Zoo und Zirkus wurde der Orang Utan nahezu ausgerottet. Nicht viel besser sehen die Bestände der Kappengibbon oder des Bartaffen aus. Aber auch Mähnenwolf, Gepard, Bengalkatze und Bergtapir haben die Zoos mit ihrer Nachfrage im Bestand stark bedroht. Und selbst der angeblich gezüchtete Nachwuchs in einigen Zoos kann nicht zur Arterhaltung herhalten. Sie sind in Teilen bereits domestiziert. haben teilweise nur noch das Äußere gemeinsam mit ihren wildlebenden Artgenossinnen. Aber Tierbabys lassen die Kassen klingeln. So wird gezüchtet ohne Ende. Sind die Tiere ausgewachsen, werden sie geschlachtet und verfüttert oder als Trophäe präpariert. So ergeht es auch Tausenden von Tieren jedes Jahr aus den sogenannten Streichelzoos. Bären werden sogar im Schlachthof ermordet, um ihr Fleisch in Restaurants anbieten zu können. Affen werden nicht selten an Versuchslabore verkauft. Und auch der immer wieder gern angeführte Wert der biologischen Forschung an Tieren, die unter ganz unnatürlichen Bedingungen ihr Leben fristen müssen, ist gleich Null. Was will man auch lernen von Elefanten, die in der freien Wildbahn in einem riesigen Gebiet umherziehen, die im Zoo aber auf engsten Raum zur Bewegungslosigkeit verdammt zusammengepfercht sind? Aber selbst wenn die Zooforschung irgendwelche Ergebnisse erzielen würde: Wir haben nicht das Recht andere Lebewesen zu unserer Belustigung einzuknasten und sie vollständig ihrer Würde zu berauben. Auch nicht um unseren Kindern den letzten Löwen zeigen zu können.

Lächeln bis zum Tod

Mehr als, 4000 Wale, größtenteils Delphine, aber auch Orcas und Belugas, sind weltweit in kleine Betonbecken gesperrt, um als Flipper-Verschnitte die Kassen skrupelloser GeschäftemacherInnen klingeln zu lassen. Schon beim Fang sterben mindestens 40% der Tiere. Die Überlebenden werden einer Gehirnwäsche unterzogen, damit sie auf Pfiff gehorchen und lernen toten Fisch zu essen. Während die Delphine im Meer bis zu 300 Kilometer am Tag zurücklegen, haben sie im Betonknast gerade einmal einige hundert Quadratmeter zur Verfügung. Tödliche Langeweile herrscht in den sterilen Becken. Statt Felsen, Seetang, Wellenreiten und Sonnenlicht gibt es Kacheln, Chlor, stereotypes Kreisschwimmen und Neonlicht. Außerdem müssen sie die ZuschauerInnen mit immer gleichen, unwürdigen Mätzchen und Sprüngen belustigen oder Kinder in Booten durchs Becken ziehen. Wer nicht auf das Kommando des Trainers gehorcht, wird mit Futterentzug bestraft. Einige Tiere halten die Gefangenschaft nicht aus und begehen regelrecht Selbstmord: Sie öffnen ihr Luftloch und ertrinken oder rammen ihren Schädel gegen die Betonwand. Werden Delphine in Freiheit rund 30 Jahre alt, sterben die Tiere in den Delphinarien in wenigen Jahren. Auch wenn einige körperlich und psychisch kranke Tiere schon seit 20 und mehr Jahren in ihren Gefängnissen leiden. Fast alle in Gefangenschaft geboren Babys sterben in den ersten Stunden oder Monaten. Seit den 70er Jahren starben allein im Allwetterzoo (Münster) 10. Bei Hagenbeck (Hamburg) 13, in Nürnberg 20 und in Duisburg sogar 45 Delphine. Auch im Holiday-Park bei Haßloch und im Heidepark Soltau sind Flipper eingeknastet.

Der Lärmterror

Das Arbeiten der Filterpumpen, die Rockmusik während der Vorstellung und das Kreischen des Publikums wird von der Stahl- und Betonkonstruktion der Pools so gut geleitet, daß die Meeressäuger ununterbrochen vom Lärm terrorisiert werden. Nachweislich treibt dieser Lärm einige Tiere in den Wahnsinn. Delphine reagieren auf Lärm sehr empfindlich, da sie ihre Umgebung größtenteils über die Geräusche wahrnehmen. Ihr hochempfindliches Ultraschall-Sonar-System können die Tiere im engen Betonpool kaum einsetzen. da die Sonarwellen von den Beckenwänden zurückgeworfen werden. Jede Unterhaltung mit den Artgenossen wird so zur Marter. Hinzu kommen Kommunikationsverlust und durchs Chlor verätzte Augen und Haut. "Es ist nicht viel weniger als Folter, Delphine in kleine Bassins zu sperren", sagt der Forscher Georgio Pillen (Schweiz). Und Ex-Flipper Trainer Ric O´ Barry (USA) sagt über Delphinarien, daß "die Natur mißbraucht" wird. Alle Delphinarien müssen sofort geschlossen werden. In England gibt es schon keine eingeknasteten Flipper mehr. Die Tiere wurden erfolgreich ausgewildert. Und in South Carolina ( USA ) dürfen keine Delphine mehr gehalten werden. Australien verbot immerhin den Bau neuer Delphinarien. In Deutschland warten in sechs Delphinarien die Tiere auf die Freiheit.

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